ENERGIE UND WÄRME 2020+

Häuser, Energie, Solarmodule, Wärmedämmung

Die Flachdächer unserer Siedlung haben ein Riesenpotenzial für Solarmodule und damit CO2-Einsparung. Aber da das Ensemble unter Denkmalschutz steht, gilt es dabei und bei der Wärmedämmung Etliches zu beachten.

Lassen Sie sich Photovoltaik (PV) auf Ihr Dach stellen: Einfach, rentabel und denkmalgerecht.

Wie das geht, erläutern wir in unserem Go-Solar-Flyer.

Das Riesenpotential für Sonnenstrom zeigt folgende Graphik recht anschaulich (je gelber, desto weniger Verschattung, desto mehr Sonnenstrom-Ertrag).

Bei dem in 2019 begonnen Thema Photovoltaik haben wir inzwischen ca. 80 Interessenten und für die Flachdach-Reihenhäuser beidseits der Argentinischen gut 20 Angebote und (Stand Anfang Juni2020) acht neu installierte Anlagen verschiedener Anbieter.

Inzwischen haben wir einen Modus zur Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz (DS) gefunden. Bei den einfachen Fällen – den Mittelreihenhäusern abseits der Hauptstraßen – , die alle recht ähnlich sind, reicht ein Antrag mit Skizze. Bei komplizierteren Dächern leihen wir Euch Simulatoren (einfache kleine Ständer, die die höchsten Punkte der Anlage markieren), die der DS dann bei einem Vorort-Termin anschaut (besser gesagt nicht von unten sieht).

Unser Vorschlag an Euch (Flachdach-Reihenhäuser):
–         wenn Ihr grundsätzlich interessiert seid, Euer Dach nicht zu verschattet ist, gedämmt und vor nicht zu langer Zeit gedeckt ist, Ihr aber noch Fragen habt: bitte nehmt zunächst Kontakt zu uns ( klip-energie@web.de ) auf, um die Anbieter zu entlasten. Wir können Euch ziemlich genau sagen, was möglich ist und wie hoch ein Angebot ungefähr ausfallen würde. Wenn das zur Entscheidungsfindung hilft, könnten wir auch eine Besichtigung einer der laufenden Anlagen im Lappjagen (easySolar) / oder der Riemeisterstr. (Fitschen Solar) organisieren, Ihr könnt Euch dazu gerne direkt an uns wenden.
–          wenn das Interesse dann noch konkret ist, empfehlen wir ein Schreiben an die Untere Denkmalschutzbehörde mit Skizze/Beschreibung und der Bitte um Zustimmung. Wir schicken Euch gerne einen Entwurf/Muster, den Ihr auf die spezifische Situation anpassen könnt. Dieser Schritt ist nicht zwingend, erspart aber eventuell notwendige Neuplanungen oder gar Änderungen nach Installation.
–          nach Zustimmung des DS könntet Ihr bei einem der Anbieter einen Besichtigungstermin vereinbaren und ein Angebot einholen.

Unsere weitere Planung sieht vor:
–          wir wollen breitere Werbung für das PV Projekt machen und möglichst viele der 800 Reihenhäuser beidseits der Argentinischen gewinnen. Dazu haben wir auch einen Flyer verteilt. Wir setzen besonders auf direkten nachbarschaftlichen Austausch, Ihr könnt diese Mail gerne auch weiterleiten.
–     unter den Besitzern von installierten Anlagen wollen wir unsere Erfahrungen austauschen.
–          eventuell würden wir die Idee auch auf die Spitzdächer, insbesondere in der Weserberglandsiedlung ausweiten – vielleicht findet sich dort jemand, der eine Anlage als   Vorlage installieren kann?
–          wir wollen recherchieren, wie Wohnungseigentümergemeinschaften (z.B. Dreieck RIE/OTH) zu Lösungen kommen könnten.
–          wir sind in Gesprächen zur Ausweitung auf die Mietshäuser der Deutschen Wohnen und der Venovia. Das ist wegen der Rechtslage zum Mieterstrom und bisher geringer Information und Beteiligung der Mieter nicht ganz einfach.
–          Gespräche mit den Eigentümern der Ladenstr. und der BVG sind leider noch nicht erfolgreich – dieses Potenzial wollen wir aber auch angehen.
–          wir wollen recherchieren, was bei den Themen effiziente und alternative Heizung, Einsparung und Dämmung möglich ist. Der Plan ist, eine Liste möglicher Maßnahmen mit Kosten und Nutzen zu erstellen und best practices aus der Siedlung zu sammeln, wo und mit welchem Anbietern diese bereits umgesetzt wurden.  Dazu gab es im Mai auch einen interessanten Vortrag, den Ihr unter https://aktionskreis-energie.de/events/energieberatung-denkmal/ findet.
–          jede/jeder kann in ihrem/seinem privaten und beruflichen Umfeld für die Idee werben – vielleicht kann man seinen Arbeitgeber oder seinen Sportverein überzeugen leere Dächer sinnvoll einzusetzen?

Wir halten Euch auf dem Laufenden und freuen uns auch über Eure Informationen zum Weitergeben.

Mi sonnigen Grüßen von Eurer „Dachgruppe“